Ich sitze in einem Raum auf Mallorca, hinter mir geht es durch die Tür aufs offene Meer, und draußen vor meinem echten Fenster ist es grau in grau. Die Kulisse ist gebaut. Genau wie meine Website. Und genau darum geht es in dieser Folge: wie aus einer Idee im Kopf eine Seite wird, die ab Tag eins für dich arbeitet.
Ich bekomme gerade täglich Nachrichten zu einem Thema: Website mit KI erstellen oder Website mit KI upgraden. Wie das wirklich abläuft. Denn für viele ist die eigene Website ein rotes Tuch, das im Kalender immer weiter nach hinten rutscht und am Ende nie angefasst wird. Deshalb habe ich dich in dieser Folge mit hinter die Kulissen genommen, in mein Backend, in meine Zahlen. Dieser Beitrag ist die Folge zum Nachlesen.
Die kurze Antwort
Ja, du kannst deine Website mit Claude bauen, und zwar sehr schnell. Ob sie danach gefunden wird, entscheidet sich vorher: an deinem Kontext, deinem Fundament und deinem Design-Brief. Meine neue Seite liegt vier Wochen nach dem Launch bei 911 Impressionen, einer durchschnittlichen Position von 7,4 und steht für den Suchbegriff Farbanalyse auf Seite 1.
Warum ich meine funktionierende Website abgeschaltet habe
Ich habe meine erste Website 2017 gebaut. Selbst, mit Wix, und das ging nur, weil ich aus der Unternehmensberatung komme, wo wir Webdesign-Projekte angestoßen haben. Ich saß in den Design-Schleifen und in den SEO-Schleifen, ich wusste, was eine Sitemap ist und was Canonical Tags sind. Ich bin da ehrlich dieser Technik-Nerd, und ich habe es geliebt.
Diese Seite lief. Sie war nicht kaputt. Und trotzdem habe ich sie im Sommer 2026 abgeschaltet. Sie liegt immer noch in meinem Wix-Konto, aber sarahbakker.de läuft nicht mehr darüber. Ich habe die Domain mitgenommen und die Seite komplett neu bauen lassen, angereichert mit dem Fundament, das ich zur Verfügung stelle.
„Das war für mich auch wie eine Experimentgeschichte. Ich möchte mal das Experiment wagen und meine Website abschalten.“
Warum ich das gemacht habe, obwohl ich es nicht musste: weil ich Dinge zuerst selbst teste, bevor ich sie weitergebe. Und weil ich wissen wollte, wie weit das wirklich funktioniert. Ich bin aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Ich habe zu meinem Team gesagt, das fühlt sich an wie: Sarah hat eine Idee im Kopf und Claude setzt sie um.
„Sarah hat eine Idee im Kopf und Claude setzt es um, weil ich einfach auch gut darin bin, Dinge auszudrücken und zu Papier zu bringen, so wie ich sie mir vorstelle.“
Das ist übrigens auch der Grund, warum du auf meiner Seite Elemente findest, die du woanders nicht findest. Abschnitte, die animiert sind, Momente, an denen du weiterscrollen willst. Solche Kleinigkeiten sind am Ende keine Kleinigkeiten. Sie sind der Grund, warum konsistente Sales überhaupt reinkommen können.
Du musst nicht technisch sein. Du musst nur beschreiben können, was du dir vorstellst. Den Rest baut das System.
5 Minuten oder 48 Stunden, das ist nicht dieselbe Website
Es gibt sehr viele KI-Coaches, die dir sagen, du kannst in fünf Minuten eine Website erstellen. Und ja, das stimmt technisch. Du tippst einen Satz, fünf Minuten später steht eine Seite, sie hat Menüpunkte und Knöpfe. Nur kopierst du damit ein System von jemandem, für den das vielleicht funktioniert hat. Dein Fundament ist nicht drin. Deine Expertise ist nicht drin. Genug Kontext ist nicht drin.
„Es ist ein fundamentaler Unterschied, ob du in fünf Minuten eine Website erstellst, wenn sie dann online ist, oder ob du eine Website erstellst, so wie bei mir in 48 Stunden.“
Die 48 Stunden sind bewusst länger. Sie sind keine Bauzeit, der Bau selbst dauert auch bei mir Minuten. Die 48 Stunden sind die Zeit, in der dein Material zusammenkommt, deine Positionierung sortiert wird, deine Texte entstehen, deine Bilder ausgewählt werden und dein Design-Brief gebaut wird. Erst danach schreibt die KI eine Seite, die schon weiß, wer du bist.
Und wenn wir ehrlich vergleichen: im Frühjahr haben wir für eine Website noch drei Monate und länger gebraucht. Gegen drei Monate sind 48 Stunden gar nichts.
Die Bauzeit ist nicht mehr der Engpass. Der Engpass ist, ob du weißt, was auf der Seite stehen soll.
Wir fangen nie bei null an
Der größte Denkfehler beim Bauen mit KI ist der Glaube, das Tool müsse etwas erfinden. Muss es nicht. Du hast Jahre an Erfahrung, an Kundengesprächen, an Angeboten, die du schon verkauft hast. All das ist Material. Ich beschreibe es in der Folge so, dass es fast albern klingt, und genau deshalb bleibt es hängen.
„Wie so dein Stecker geht in meine Steckdose und zieht sich dann alle Informationen, damit damit dann weitergearbeitet werden kann.“
Deshalb ist mein Master-Prompt auch so groß. Da stecken Jahre an Webdesign, Grafikdesign und Online-Marketing drin, sodass ich der KI sagen kann, worauf wir bitte achten. Wenn du dir stattdessen einen zufälligen Prompt aus einem Reel besorgst, sind einige Dinge schlicht nicht berücksichtigt. Und du übernimmst sie blind, weil du selbst keine Profi in dem Feld bist.
„Wie viele Offer gibt es da draußen, die einfach mal schnell mit KI erstellt wurden, aber überhaupt nicht erprobt sind.“
Genau deshalb bin ich so lange am Markt. Ich probiere zuerst selbst aus, ich gehe da durch, ich lerne daraus, dann fahre ich mit meinen Kundinnen eine Beta-Runde, und erst dann gehe ich damit an den Start. Nur das, was funktioniert, gebe ich weiter.
Sammle zuerst, was du schon hast. Deine Angebote, deine häufigsten Kundenfragen, deine Bilder. Das ist dein Kontext, und er ist mehr wert als jeder Prompt.
Die 5 Schritte, aus denen deine Seite entsteht
In der Folge teile ich meinen Bildschirm und gehe mit dir ins Backend. Das fängt bei der E-Mail an, die du nach dem Kauf bekommst. Darin ist der Link zu meinem Online Design Studio, das ich übrigens selbst mit Claude gebaut habe. Du klickst auf den Button, landest auf der Startseite und liest erst mal. Denn ganz oft sind wir lost, wenn wir etwas gekauft haben, und denken: wo starte ich jetzt eigentlich?
Schritt 1: Claude aufsetzen und den Guide hochladen
Du öffnest die Claude Desktop App, dazu brauchst du Claude Pro. Das ist ehrlich die beste Ausgabe meines Monats, weil damit noch viele andere Dinge mit übernommen werden. Dann lädst du den PDF-Guide unter Projektwissen hoch. Du musst ihn nicht lesen. Er ist nicht für dich, er ist für Claude.
Schritt 2: neu bauen oder upgraden
Es gibt Prompt A und Prompt B. Du entscheidest, ob du deine Website neu bauen oder deine bestehende upgraden möchtest, und ab da läuft ein anderer Prozess. Das wird bei mir nicht über einen Kamm geschoren. Die 48 Stunden liegen als abhakbare Schrittfolge vor dir, der Balken oben füllt sich mit jedem Haken. Das ist der Teil, der die Panik rausnimmt.
Schritt 3: nicht anfassen, schärfen oder neu
Im Design-Studio entscheidest du zuerst, was mit deinem Design passieren soll. Wählst du nicht anfassen, wird alles darunter ausgegraut und du kommst trotzdem weiter. Wählst du schärfen, bleibt dein Grundlayout und bekommt ein Upgrade. Wählst du neu, gehen wir den Weg, den ich für meine eigene Seite gegangen bin.
„Design macht einfach viel aus. Farbe macht viel aus. Farbe wirkt ab Sekunde eins. Kein Zufall, dass ich hier wieder einen gelben Blazer anhabe.“
Schritt 4: Brandkit und Layouts
Hier hinterlegst du dein Brandkit: deine Hauptfarben, deine Akzentfarben, deine Schriften. Oder du lässt dich inspirieren und greifst auf meine Lieblings-Google-Fonts zu, die schon hinterlegt sind. Direkt darunter siehst du live, wie deine neue Headline damit aussieht. Ich bin ein riesiger Fan davon, Dinge anschaulich zu machen, statt sie zu erklären.
Wenn du deine Farben noch nicht hast, kannst du den Color Pass für 0 Euro vorschalten, deine Palette ziehen und die Hex-Codes direkt hier eintragen. Danach tippst du für jeden Abschnitt deiner Seite eine Layout-Richtung an. Kein Fachbegriff, kein Designwissen. Genau der Punkt, an dem sonst alle aussteigen.
„Du musst das nicht in der Tiefe verstehen, lass dich einfach durch diesen Prozess durchführen.“
Schritt 5: Brief exportieren und zugucken
Am Ende wird aus allem, was du angeklickt hast, automatisch dein Brief. Du lädst ihn zurück in Claude, und Claude baut daraus weiter. Du musst dir nicht überlegen, wie die Informationen jetzt eigentlich in die KI kommen. An jeder Stelle steht, was zu tun ist, oder Claude fragt selbst nach.
Und dann kommt der Teil, den ich am liebsten mag. Du machst einen neuen Tab auf, gehst in deinen Baukasten, loggst dich ein, öffnest daneben die Claude App und sagst: lass uns das verbinden. Claude fragt aktiv nach und nimmt danach alle Änderungen direkt in deinem Baukasten über den Browser vor. Du lehnst dich zurück und guckst zu.
„Ich lese mir gerade ein Magazin durch, währenddessen arbeitet Claude an meiner Website. Oder ich bin gerade mit einer Freundin brunchen und währenddessen updatet Claude meine Website.“
Das sind die Nachrichten, mit denen meine Kundinnen mich taggen. Und das ist für mich das schönste Gefühl.
Der Brief ist das eigentliche Produkt dieser fünf Schritte. Alles danach ist Ausführung.
Meine Zahlen nach vier Wochen
Ich nehme dich in der Folge mit in meine eigenen Zahlen, weil ich finde, dass man über Ergebnisse reden sollte und nicht über Versprechen. Meine neue Seite ist Ende Juli online gegangen. Danach habe ich nichts weiter getan, außer zu veröffentlichen. Das ist der Stand aus der Google Search Console für den Zeitraum vom 25. Juli bis zum 21. August 2026.
Dazu kommt ein Plus von 157 % bei den aktiven Nutzerinnen in den letzten sieben Tagen. Und allein über den Suchbegriff Farbanalyse, nach dem monatlich rund 2.900 Mal in Deutschland gesucht wird, kamen 323 Impressionen. Die Landingpage dazu ist erst seit dem 10. August live und steht auf Seite 1.
„Damals hieß es immer, SEO dauert drei bis sechs Monate. Meine Seite hat einfach, nachdem die online war, sofort gearbeitet.“
Das Interessante ist die Kurve. In den ersten Tagen waren es rund 20 Impressionen am Tag, zuletzt 120. Und wichtig ist mir dabei: du willst nicht einfach für irgendwas ranken, sondern für deine Positionierung ausgespielt werden. Genau das ist der Unterschied zwischen Reichweite und Anfragen.
Wenn du mit deiner Dienstleistung immer noch nicht gefunden wirst oder deine Zugriffe stagnieren, liegt das fast nie am Werkzeug. Google bewertet das Ergebnis, nicht die Software, mit der es entstanden ist. Es liegt an den Keywords, an der Überschriftenstruktur, an den Sublines, an den Fließtexten, an den Bildunterschriften. Das ist ein großes Konstrukt, das zusammenkommt.
Eine gut gebaute Seite kann sofort anfangen zu arbeiten. Die alte Wartezeit war kein Naturgesetz, sondern eine Folge schlechter Struktur.
ChatGPT ist mein neuer Buddy
Es gibt noch eine Zahl, die mich mehr freut als jede Google-Position. ChatGPT zitiert mich. Es empfiehlt mich in der KI-Suche an Menschen, die genau mit den Themen unterwegs sind, die ich abdecke. In meiner eigenen Statistik steht ChatGPT inzwischen an dritter Stelle bei den Quellen, vor Bing und vor DuckDuckGo.
„Es sagt dann, hey, ich glaube Sarah ist dein Girl, die kann dir helfen, und sagt es auch genau in diesen Worten, wie meine Brand Voice eben ist.“
Das ist der Teil, den ich so geil finde. Die KI redet in dem Chat genauso, wie ich rede. Sie sagt Dinge wie Girl, lass es so machen. Bei uns im Team heißt es Ciao Kakao, und selbst das wird übernommen, weil es Teil der Texte ist, die auf meiner Website stehen. Relevante Keywords sind drin, ja. Aber eben auch meine Stimme.
Und genau das ist der Punkt, an dem viele KI-Texte scheitern. Sie klingen technisch dahingerotzt, du liest sie und denkst: das klingt gar nicht nach mir. Dann hast du zwar Reichweite, aber es konvertiert nicht. Deshalb ist mein Prozess so eingestellt, dass du immer wieder hinterfragen musst und dir Optionen zur Auswahl gestellt werden, bis es nach dir klingt.
Warum das überhaupt so viel Gewicht hat: 66,2 % aller von KI-Assistenten zitierten Quellen sind eigene Websites, Blogs und Landingpages. Nicht Instagram, nicht TikTok. Die Website ist der Hauptkanal in einer KI-Suche.
Beobachte einmal dein eigenes Verhalten. Wie oft machst du ChatGPT, Claude, Gemini oder Manus auf und stellst dort deine Frage, statt zu googeln? Die Antwort, die du bekommst, muss ja irgendwo herkommen. Und dann ist es ziemlich gut, wenn deine Seite so angereichert ist, dass sie gut auslesbar ist und deine Angebote direkt mit empfohlen werden können.
„Wenn du deine Kunden nur über Instagram erreichst, die sind da im Durchrauschen. Wenn sie direkt in der KI-Suche sind oder wenn sie über Google kommen, dann haben sie eine viel höhere Kaufintention.“
Ich sehe immer noch viele Unternehmerinnen auf Instagram, die gar keine Website haben und einfach nur ihre Shop-Seite verlinken. Da liegt richtig viel Potenzial brach. Du kannst über Instagram skalieren und trotzdem so viel mehr Umsatz machen, wenn deine Website als zusätzlicher Kanal mitarbeitet.
Wenn du tiefer einsteigen willst, wie die KI-Suche funktioniert und wie du sie misst, habe ich das hier ausführlich beschrieben: Was ist AEO, GEO gegen SEO und KI-Sichtbarkeit messen. Dieser Beitrag hier ist die Praxisseite davon.
Musst du deine bestehende Website wegwerfen?
Nein. Diese Frage kommt in fast jedem Gespräch, und die Antwort ist erstaunlich unspektakulär. Wenn du auf Wix, Squarespace oder WordPress sitzt und dich dort wohlfühlst, bleib da. Wix ist immer noch ein supergeiler Baukasten, die Leute sitzen in Berlin, ich war einige Male zur Schulung dort.
Es gibt viele in meiner Welt, die schon eine Website haben, die ganz gut läuft, aber deutlich besser performen könnte. Genau da setzen wir das System einfach drauf. Claude arbeitet über Google Chrome direkt in deinem Editor mit, schärft Texte, sortiert Abschnitte, schlägt Überschriften vor, die auch eine Suchmaschine versteht.
Der Vorteil ist größer, als er klingt: viele Baukasten-Systeme haben ihre SEO- und GEO-Module schon eingebaut. Claude pflegt sie einfach für dich. Und weil du auf Bestehendem aufsetzt statt neu zu bauen, sparst du auch dein Nutzungsvolumen.
- Du bleibstDeine Seite passt zu dir, du willst Texte und Struktur schärfen. Claude arbeitet in deinem Baukasten mit.
- Du baust neuDeine Positionierung hat sich verändert oder das Design sieht dir nicht mehr ähnlich. Dann lohnt der Neubau mit Design-Brief.
- Du baust dazuDeine Startseite bleibt, du ergänzt Themenseiten und einen Blog, damit du in der Suche überhaupt Fläche hast.
Die Plattform ist selten das Problem. Fehlender Kontext und fehlende Struktur sind es fast immer.
Was danach passiert
Ich gebe dir nichts Halbfertiges an die Hand. Deshalb endet der Prozess nicht mit dem Launch. Du bekommst einen Autopilot-Prompt, den du als geplante Aufgabe in Claude hinterlegst. Der trackt deine Website und sagt dir jede Woche, was du anpassen kannst und welcher Blogartikel als Nächstes dran wäre. Weil sich der Markt gerade so schnell ändert, dass eine Seite nie fertig ist.
„Du hast dieses Jahr die Wahl, in deiner Zone of Genius zu bleiben und den Rest übernimmt dann tatsächlich das System für dich, aber nur, wenn du es gut gefüttert hast.“
Das ist die ganze Rechnung. Du gibst der KI dein Wissen, deine Sprache, deine Bilder und deine Entscheidungen. Dafür bekommst du die Stunden zurück, die du sonst mit Abständen und Schriftgrößen verbringst. Und du bekommst ein Ergebnis, das nicht nach Baukasten aussieht.
„Ästhetik meets smarte Systeme. Es muss nicht kacke aussehen, wir können das wirklich auf Vogue-Niveau machen.“
- Sammle dein Material, bevor du irgendein Tool öffnest. Angebote, Kundenfragen, Bilder, Preise.
- Triff drei Design-Entscheidungen, mehr braucht es nicht: Grundstimmung, Brandkit, Layouts.
- Lass die Antwort auf die wichtigste Frage weit oben stehen, nicht erst im letzten Drittel.
- Achte darauf, dass deine Stimme drinsteht. Sonst hast du Reichweite, aber keine Anfragen.
- Veröffentliche, bevor es perfekt ist. Meine Seite hat ab Tag eins gearbeitet.
Und falls du dich fragst, wo ich diese Folge aufgenommen habe: das ist eine gebaute Kulisse. Wie das geht, zeige ich im Brand Photo Upgrade. Denn wenn wir schon zusammen sind, dann bitte mit dem schönsten Setting.
Das Programm zu dieser Folge
Website in 48 Stunden, mein Programm für deine eigene Seite mit KI, inklusive Design-Studio und Master-Prompt.
Website in 48 Stunden ansehen · Claude Kontext Guide · Claude Live Event
Häufige Fragen
Kann ich eine Website wirklich mit KI erstellen?
Ja. Eine KI baut dir in wenigen Minuten eine funktionierende Seite. Der Unterschied liegt darin, womit du sie fütterst. Ohne Kontext entsteht eine Seite, die aussieht wie tausend andere. Mit deinem Markenkontext, deinen Texten, deinen Bildern und einem Design-Brief entsteht eine Seite, die nach dir klingt und in der Suche eine Chance hat.
Wie lange dauert es, eine Website mit KI zu bauen?
Die reine Bauzeit liegt bei Minuten bis Stunden. Mein Ablauf ist auf 48 Stunden angelegt, weil darin auch das Sammeln des Materials, die Texte, die Unterseiten, der Mobil-Durchgang, die rechtlichen Seiten und der Launch stecken. Im Vergleich zu drei Monaten, die eine Website im Frühjahr noch gebraucht hat, sind 48 Stunden trotzdem sehr wenig.
Brauche ich Claude Pro dafür?
Ja, für dieses Projekt empfehle ich die Claude Desktop App mit Claude Pro. Du lädst den PDF-Guide als Projektwissen hoch und arbeitest darin mit dem Master-Prompt. Wenn du auf einer bestehenden Seite aufsetzt statt neu zu bauen, brauchst du dabei deutlich weniger Nutzungsvolumen.
Muss ich meine bestehende Website wegwerfen?
Nein. Wenn du auf Wix, Squarespace oder WordPress zufrieden bist, kannst du dort bleiben. Claude arbeitet über Google Chrome direkt in deinem Baukasten mit und schärft Texte, Struktur und Reihenfolge. Neu gebaut wird nur, wenn du ohnehin einen Bruch mit der alten Seite willst.
Findet Google eine mit KI erstellte Website?
Google bewertet das Ergebnis, nicht das Werkzeug. Entscheidend sind Struktur, saubere Überschriften, echte Antworten und eine klare technische Basis. Meine neue Seite liegt vier Wochen nach dem Launch bei 911 Impressionen, einer durchschnittlichen Position von 7,4 und steht für den Suchbegriff Farbanalyse auf Seite 1.
Wird meine Website auch von ChatGPT gefunden?
Wenn sie sauber strukturiert ist und deine Sprache enthält, ja. 66,2 % aller von KI-Assistenten zitierten Quellen sind eigene Websites, Blogs und Landingpages. In meiner eigenen Statistik ist ChatGPT inzwischen die drittwichtigste Quelle, vor Bing und DuckDuckGo, und zitiert mich sogar in meiner Brand Voice.
Brauche ich Vorwissen im Design?
Nein. Im Design-Studio hinterlegst du dein Brandkit und tippst für jeden Abschnitt eine von drei Layout-Richtungen an. Daraus entsteht automatisch dein Design-Brief. Du brauchst kein Auge für Design, nur ein Gefühl dafür, was dir gefällt.
Über die Autorin
Sarah Bakker
Ich bin zertifizierter Business Coach, Brand Designerin und Fotografin und seit fast zehn Jahren selbstständig. Meine Arbeiten wurden unter anderem in der Vogue und in Harper's Bazaar publiziert.
Heute baue ich Personal Brands, die gesehen werden. Editorial, strategisch und unverwechselbar. In meinem Podcast Cover Story zeige ich jede Woche, wie deine Marke so wird, dass sie strahlt.
Mehr von mir: Programme · Über mich · Claude Live Event · Kontakt
Die ganze Folge hören
Cover Story
5 Schritte, mit denen du deine Website mit Claude in 48 Stunden neu baust oder deine bestehende upgradest. Inklusive exklusivem Einblick in mein Online Design Studio. Jetzt auf allen Kanälen.
Quellen
- Cover Story, Podcast von Sarah Bakker: „5 Schritte, mit denen du deine Website mit Claude in 48 Stunden neu baust oder deine Bestehende upgradest“, veröffentlicht am 24.08.2026. Alle wörtlichen Zitate und alle Zahlen in diesem Beitrag stammen aus dieser Folge.
- Google Search Console und Google Analytics für sarahbakker.de, Zeitraum 25.07. bis 21.08.2026, abgerufen am 22.08.2026.
Die Zitate sind für die Lesbarkeit leicht geglättet, ohne den Inhalt zu verändern.