Sarah Bakker und Claudia Doden-Nissen im Cover Story Interview über die Business Coach Ausbildung
Blog · Business Coach Ausbildung

Business Coach Ausbildung: Die Frage, die dich innehalten lässt, stellt dir keine KI

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2026 nennt sich fast jeder Coach und erklärt dir, wie du dein digitales Produkt mit KI in 30 Minuten baust. Gegen das Tempo habe ich nichts, ich baue selbst Websites in 48 Stunden. Nur sieht am Ende alles gleich aus, weil die KI dich nicht kennt. In diesem Beitrag geht es um die 6 Monate, die ich stattdessen in eine zertifizierte Business Coach Ausbildung gesteckt habe: was Coaching von Mentoring und Beratung unterscheidet, welche vier Grundbedürfnisse ich seitdem in jedem Kundengespräch bediene und wo die Grenze zwischen KI und Mensch wirklich verläuft.

Dieser Beitrag gehört zur aktuellen Folge von Cover Story, meinem Podcast für Personal Brands, die gesehen werden. Alle Zitate stammen aus dem Gespräch mit Claudia.

Die kurze Antwort

Ein Produkt aus 30 Minuten bleibt austauschbar, weil die KI dich nicht kennt. Was fehlt, ist die Frage, die dich innehalten lässt, und genau die ist das Handwerk einer Coaching-Ausbildung. Eine Business Coach Ausbildung bringt dir deshalb keinen Methodenkoffer, sondern eine Haltung. Claudia Doden-Nissen ist systemischer Lehr-Coach und Leadership-Trainerin und bildet seit 16 Jahren gemeinsam mit den IHKs Osnabrück, Lüneburg und Oldenburg aus, systemisch, in 6 Monaten, in Gruppen von höchstens 14 Menschen. Der Unterschied zu Beratung und Mentoring liegt in einem Satz: Ein Coach begleitet dich in deine eigenen Handlungsmöglichkeiten hinein, ohne dir zu sagen, wie es geht. Und genau das ist der Teil, den KI nicht übernimmt. Sie hört die erste Botschaft, also was gesagt wird. Die zweite Botschaft, also wie emotional jemand spricht, hört sie nicht.

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Wer ist Claudia Doden-Nissen?

Claudia Doden-Nissen ist systemischer Lehr-Coach, Trainerin und Dozentin für Leadership und Führungskräfteentwicklung, Executive Coach und Ausbilderin der IHK Business Coach Fortbildung bei Nordwind Solution. Sie begleitet seit 30 Jahren Menschen und Unternehmen in Veränderungssituationen. Ihr Kernthema ist Kommunikationspsychologie, ihre Coaching-Ausbildung hat sie vor 20 Jahren in den Staaten gemacht, als der Begriff hier noch kaum jemandem etwas sagte. Seit 16 Jahren bietet sie mit ihrer Firma Nordwind Solution die Business Coach Fortbildung gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern Osnabrück, Lüneburg und Oldenburg an. Davor war sie Dozentin bei der Lufthansa.

Ich bin bei ihr gelandet, weil ich etwas Handfestes wollte. Ich habe damals gesucht, verglichen, bin über die IHK-Seiten auf ihre Website gekommen, und dort war sofort dieses Bauchgefühl da. Kein hochgepushtes Versprechen, sondern eine sehr ruhige Grundhaltung. Ich mache das hier seit 30 Jahren, komm zu mir oder lass es sein.

O-Ton aus der Folge

„Seit 30 Jahren ist mein Zweck der Existenz hier auf diesem Planeten, Menschen und Unternehmen in Veränderungssituationen zu begleiten.“

Claudia Doden-Nissen

Und wenn sie gerade keine Menschen begleitet, steht sie im Weinberg. Claudia ist Winzerin auf Mallorca, ihrer zweiten Heimat. Sie erklärt daran ihre ganze Arbeit: Die Wurzeln der Rebe sind die Werte, der Stamm ist der Charakter, die Trauben sind das, was nach außen sichtbar wird, und ganz oben steht der Geschmack. Ich habe selten ein Bild gehört, das so genau beschreibt, was ich mit Marken mache.

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Was ist der Unterschied zwischen Coaching, Mentoring und Beratung?

Diese Frage bekomme ich fast täglich, und sie ist berechtigt, weil sich gerade sehr viele Coach nennen. Ich kann den Unterschied aus eigener Erfahrung beschreiben, weil ich alle drei Rollen hatte.

Ich habe in der Unternehmensberatung angefangen und große Firmen bis auf Landesebene in digitalen Veränderungsprozessen begleitet. In der Beratung erarbeitest du mit der Kundin eine Lösung, und die Umsetzung liegt bei ihr. Danach bin ich ins Mentoring gegangen, habe meine Kundinnen eng begleitet und ihnen meinen eigenen Erfahrungsschatz weitergegeben. Das funktioniert gut, hat aber eine harte Grenze: Es geht nur in deiner eigenen Branche.

Genau daran bin ich hängen geblieben. Ich wollte auch mit Menschen arbeiten, die nicht aus meiner Bubble kommen. Meine Nachbarin ist Kinderpsychologin, ein unfassbar toller Mensch, und aus der Rolle der Mentorin hätte ich sie nie unterstützen können. Das war mein Startschuss.

O-Ton aus der Folge

„Ein Coach begleitet Menschen in Veränderungssituationen, ohne ihm zu sagen, wie es geht. Er begleitet in Handlungsmöglichkeiten hinein oder in die Lösung hinein.“

Claudia Doden-Nissen

Claudia zieht die Grenze noch an einer zweiten Stelle, und die ist für Trainerinnen und Dozentinnen wichtig. Sie schult Konfliktmanagement, erklärt Modelle, lässt Skills trainieren. Nur nützt das beste Modell nichts, wenn jemand seine Trigger nicht im Griff hat. Wer im Streit laut wird, obwohl er es hinterher selbst doof findet, braucht kein weiteres Modell. Da fängt Coaching an.

Für dich heißt das

Schau dir an, was du in deinen Gesprächen tatsächlich tust. Gibst du deine Erfahrung weiter, dann bist du Mentorin und arbeitest in deiner Branche. Erarbeitest du Lösungen, die andere umsetzen, dann berätst du. Stellst du Fragen und hältst die Antwort aus, dann coachst du. Alle drei sind wertvoll, und du darfst sie in deinem Portfolio nebeneinander führen, solange du sie sauber benennst.

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Welche vier Grundbedürfnisse hat jeder Mensch?

Zugehörigkeit und Liebe, gesehen werden, gehört werden, Commitment. Das war das Allererste, was wir in der Ausbildung bekommen haben, und es ist bis heute meine Go-To-Ressource.

Das erste ist Zugehörigkeit und Liebe. Wir sind Rudeltiere, sagt Claudia, und wir brauchen einander. In der Arbeitswelt heißt das: zu einem Team gehören, zu einer Abteilung, zu einem Unternehmen. Anteilnahme spüren. Das ist ein Urbedürfnis, das schon da ist, wenn ein Baby auf die Welt kommt und in den Arm genommen werden will.

Das zweite ist gesehen werden. Jeder Mensch auf diesem Planeten will gesehen werden, in der Schönheit, die er hat, und in seiner ganzen Persönlichkeit. Das dritte ist gehört werden, und Claudia korrigiert das Wort sofort: Es heißt hinhören, nicht zuhören. Hinhören bedeutet, dass danach eine Frage kommt. Und noch eine. Und noch eine.

O-Ton aus der Folge

„Was ist die erste Botschaft, aber wie emotional spricht er? Was ist die zweite Botschaft? Werde ich persönlich gehört heißt: Zeigen die Menschen Interesse und Neugierde?“

Claudia Doden-Nissen

Das vierte ist Commitment. Menschen wollen sich festlegen, Kompromisse finden, eine Vereinbarung schließen, mit anderen und mit Themen. Und wenn diese vier bedient sind, passiert der Rest fast von allein: Es entsteht ein Glaube an die eigenen Handlungsmöglichkeiten, der Glaube aktiviert die innere Motivation, und aus der Motivation wird Umsetzung.

Warum das gerade jetzt so wichtig ist, sehe ich jeden Tag in meiner Arbeit. Sehr viele sitzen nur noch am Handy oder am Rechner, und diese vier Bedürfnisse werden dabei von niemandem bedient. Ich vergleiche das gern mit einem Feuer. Ist das Feuer aus, arbeitet die KI zwar etwas aus, aber die Kundin sagt hinterher, dass sie irgendwie nicht effizienter geworden ist. Dann gehe ich zurück auf diese vier simplen Dinge, und danach reden wir über alles andere.

Für dich heißt das

Nimm dein nächstes Erstgespräch und geh die vier der Reihe nach durch. Hat die Person gespürt, dass sie hier richtig ist? Hast du gezeigt, dass du sie siehst? Hast du hingehört, also mindestens dreimal nachgefragt? Und habt ihr am Ende etwas vereinbart, das von ihr kommt? Wenn alle vier stehen, brauchst du keine Verkaufstechnik mehr.

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Was in 6 Monaten Business Coach Ausbildung wirklich passiert

Die Fortbildung dauerte früher 9 Monate, dann 8, heute sind es 6. Das hat einen sehr praktischen Grund: Soloselbstständige können die Kompass-Förderung von bis zu 90% nur in diesem Zeitfenster beantragen. Claudia sagt selbst, dass 6 Monate knapp sind. Kürzer geht trotzdem nicht.

O-Ton aus der Folge

„Eine Coaching-Ausbildung in 5 Tagen funktioniert nicht. Eine Haltung verändere ich nicht von heute auf morgen.“

Claudia Doden-Nissen

Was die Leute erwarten, sind Methoden. Was sie mitnehmen, ist eine andere Haltung. Der Grund dafür ist der Aufbau: Alles, was gelehrt wird, durchläufst du erst einmal selbst. Du wirst in den Methoden gecoacht, die du lernst. Und weil du weißt, was auf der anderen Seite passiert, gibst du später Raum, statt ihn zuzureden.

Bei mir war das der Punkt, an dem ich zwischendurch an die frische Luft musste. Mein Thema war der Wert, genauer der Selbstwert. Ich erinnere mich an den Moment, als ich aus dem Raum gegangen bin, als wäre es gestern, weil ich so dankbar war, diese eine Schublade endlich aufmachen zu dürfen. Im Alltag wird sie nämlich nie aufgemacht.

Das Dritte, was diese Monate trägt, ist die Gruppe. Wir waren in der Varusschlacht bei Osnabrück, viel an der frischen Luft, in einer Runde von höchstens 14 Menschen. Es gibt zwei Onlineformate und eine Präsenzausbildung im Jahr, dazu zwei Leistungsüberprüfungen für das IHK-Zertifikat: eine Fallstudie und eine Präsentation, in der du ein eigenes Geschäftsmodell entwickelst.

Für dich heißt das

Wenn du eine Coaching-Ausbildung suchst, ruf die Person an, die dich später wirklich ausbildet. Nicht das Vertriebsteam, das davorgeschaltet ist. Claudia führt jedes dieser Gespräche selbst, weil sie vorher wissen will, ob du überhaupt Coach werden willst oder eigentlich Trainerin. Und du darfst dabei genauso prüfen, ob du bei diesem Menschen sechs Monate verbringen möchtest.

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Was hört KI und was hört sie nicht?

Ich bin eine Verfechterin von KI. Ich war auch diejenige, die Claudia in einer Kaffeepause zwischen zwei Modulen gefragt hat, ob sie eigentlich Claude kennt. Sie kannte ihn nicht. Ich weiß noch genau, wie wir dastanden. Umso mehr interessiert mich ihre Antwort auf die Frage, die gerade alle umtreibt.

O-Ton aus der Folge

„Hört er die zweite Botschaft, diese Emotionalität, die in den Worten steckt? Die Traurigkeit, die Verzweiflung, die Freude, die Lebendigkeit oder auch die Aggression? Hört die KI das wirklich?“

Claudia Doden-Nissen

Ihre Antwort ist nein, und sie begründet sie mit etwas, das ich sehr überzeugend finde: Eine KI kann ein Stück weit in dein Wissen einsteigen, wenn du sie gut fütterst. In deine Erfahrungen kann sie nicht einsteigen. Ein ganzes Leben an Erlebnissen, Emotionen und Entscheidungen ist individuell und einzigartig, und genau daraus entsteht, wie ein Mensch auf andere wirkt.

Zwei Dinge finde ich daran besonders wichtig. Erstens sagt Claudia klar, wofür KI da ist: Es ist eine digitale Prozessoptimierung. Strukturieren, planen, zusammenfassen, Abläufe bauen. Ich nutze das täglich, zum Beispiel für meinen morgendlichen Check-in mit Zahlen, Veränderungen und Neuigkeiten aus meinem Markt. Zweitens sagt sie, was bleibt: fragend bleiben. Alles hinterfragen, auch Studien, auch das, was die KI ausspuckt.

O-Ton aus der Folge

„Das große Gold, was wir in unserer Coaching-Ausbildung lehren, sind Fragen. Und wenn wir fragend bleiben, dann habe ich gar nicht so viel Angst vor der KI.“

Claudia Doden-Nissen

Sie glaubt außerdem, dass die Einzigartigkeit gewinnt. Unser Gehirn gewöhnt sich schnell an alles, was gleich aussieht und gleich klingt, und was gleich ist, wird irgendwann langweilig. Danach zieht wieder das an, was individuell ist. Deshalb finde ich die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte so gut: Sie macht sichtbar, was von einem Menschen kommt.

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Wie aus meinen vier Werten Farbwerte wurden

Und damit sind wir bei dem, was diese sechs Monate für meine Marke gemacht haben. Ich arbeite aus dem Design und aus der Fotografie, ich arbeite mit Farbe und mit Outfits. Irgendwann nach der Ausbildung habe ich Claudia eine Sprachnachricht geschickt, in der ich gesagt habe: Ich habe die Werte mit Farbwerten angereichert.

Du findest also erst die vier Werte, nach denen du lebst und arbeitest. Und dann gehst du einen Schritt weiter und fragst, welche Farbe welchen dieser Werte symbolisiert. Danach entscheidest du morgens vor dem Schrank, welchen Wert du heute nach außen trägst, ohne ein Wort zu sagen. Meine Kundinnen feiern genau das ab, weil auf einmal ein Sinn dahintersteht.

O-Ton aus der Folge

„Aus den Werten speist du letztendlich alles: deine innere Haltung, deinen Charakter, deine Personality, die Kommunikation, die Wirkungsweise, dein Verhalten.“

Claudia Doden-Nissen

Das ist auch der Grund, warum ich diese Folge unbedingt machen wollte. Werte sind bei mir daily business geworden, in fast jedem Coaching ist das Wertesystem integriert. Und es ist genau der Teil, den ich einer KI erst geben musste, bevor sie etwas produzieren konnte, das nach mir klingt. Kontext ist eben nicht nur, was du anbietest. Kontext ist auch, wofür du stehst.

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Die 6 Seiten Kontext, mit denen deine KI weiß, wofür du stehst

Identität, Wunschkundin, Sprachwelt, Angebot, Proof, Farb- und Bildwelt. Du füllst das Dokument in etwa einer Stunde aus und legst es in Claude ab. Danach klingt, was zurückkommt, nach dir.

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Was du aus dieser Folge mitnehmen darfst

  1. Vorwärts leben, rückwärts verstehenDu triffst jede Entscheidung ohne Glaskugel. Ob sie richtig war, siehst du erst zwei oder drei Jahre später. Alles, was du heute weißt und fühlst, reicht für heute.
  2. Frieden schließen mit dem, was warSolange die Energie in der Vergangenheit steckt, fehlt sie für das, was jetzt möglich ist. Verstehen darfst du es, ändern kannst du es nicht.
  3. Die vier Bedürfnisse bedienenZugehörigkeit, gesehen werden, gehört werden, Commitment. Wer die vier in einem Gespräch bedient, macht fast alles richtig.
  4. Hinhören statt zuhörenHinhören erkennst du daran, dass danach eine Frage kommt. Und noch eine. Fragen sind das eigentliche Werkzeug, im Coaching wie im Umgang mit KI.
  5. Deine Werte sind dein KontextErst die vier Werte, dann die Farben dazu. Was daraus entsteht, trägt deine Gespräche, deine Bildwelt und alles, was du einer KI über dich gibst.

Und wenn du gerade überlegst, ob eine Coaching-Ausbildung etwas für dich ist: Melde dich an, wenn du selbst weiterkommen möchtest. Es war für mich ein Schub in meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung, den ich vorher nicht für möglich gehalten hätte. Meine Kundinnen sagen mir bis heute, dass ich anders bin. Das kommt aus diesen sechs Monaten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Coaching, Mentoring und Beratung?

In der Beratung erarbeitest du mit der Kundin eine Lösung und sie setzt sie um. Im Mentoring gibst du deinen eigenen Erfahrungsschatz weiter, deshalb funktioniert es nur in deiner eigenen Branche. Im Coaching begleitest du einen Menschen in einer Veränderung, ohne ihm zu sagen, wie es geht. Claudia Doden-Nissen fasst es so zusammen: Ein Coach begleitet in Handlungsmöglichkeiten hinein, nicht in eine fertige Antwort.

Welche vier Grundbedürfnisse hat jeder Mensch?

Zugehörigkeit und Liebe, gesehen werden, gehört werden und Commitment. Claudia Doden-Nissen arbeitet seit 30 Jahren mit diesen vier und sagt, dass sie in jedem Gespräch bedient werden wollen, im Coaching wie im Team wie in der Partnerschaft. Das Sicherheitsbedürfnis nach Maslow kommt bei vielen als Fünftes dazu.

Wie lange dauert eine Business Coach Ausbildung?

Bei Nordwind Solution sind es 6 Monate, früher waren es 9 und dann 8. Das Fenster liegt bei 6 Monaten, weil Soloselbstständige die Kompass-Förderung von bis zu 90% nur in diesem Rahmen beantragen können. Claudia sagt klar, dass eine Coaching-Ausbildung in 5 Tagen nicht funktioniert, weil eine Haltung Zeit braucht.

Was bringt ein IHK-Zertifikat bei einer Coaching-Ausbildung?

Das IHK-Zertifikat setzt Anforderungen: wissenschaftlich fundierte Inhalte, eine feste Struktur und zwei Leistungsüberprüfungen, eine Fallstudie und eine Präsentation. Nordwind Solution bietet die Fortbildung seit 16 Jahren gemeinsam mit den IHKs Osnabrück, Lüneburg und Oldenburg an. Die Kammern sind gleichzeitig das Bindeglied zu den Unternehmen.

Ersetzt KI den Coach?

Claudia Doden-Nissens Antwort ist nein. KI hört die erste Botschaft, also was gesagt wird. Die zweite Botschaft, also wie emotional jemand spricht, hört sie nicht. Sie kann auch nicht in die Erfahrungen eines ganzen Lebens einsteigen. Als digitale Prozessoptimierung ist sie dafür hervorragend, und genau dort setze ich sie täglich ein.

Lohnt sich eine Coaching-Ausbildung für Selbstständige?

In den Gruppen sitzen Angestellte aus HR und Personalentwicklung, Führungskräfte, Chefärzte, Regisseure, Designerinnen und viele Soloselbstständige. Ich habe die Ausbildung als Selbstständige gemacht und arbeite heute mit beiden Gruppen. Wichtig ist nur eins: Du bringst die Offenheit mit, dich selbst zu verändern.

Sarah Bakker, Brand Designerin und Fotografin

Über die Autorin

Sarah Bakker

Ich bin zertifizierter Business Coach, Brand Designerin und Fotografin und seit fast zehn Jahren selbstständig. Meine Arbeiten wurden unter anderem in der Vogue und in Harper's Bazaar publiziert.

Heute baue ich Personal Brands, die gesehen werden. Editorial, strategisch und unverwechselbar. In meinem Podcast Cover Story zeige ich jede Woche, wie deine Marke so wird, dass sie strahlt.

Mehr von mir: Programme · Über mich · Claude Live Event · Kontakt

Cover des Podcasts Cover Story von Sarah Bakker

Die ganze Folge hören

Cover Story

Das komplette Interview mit Claudia Doden-Nissen gibt es auf die Ohren. Mein Podcast für Unternehmerinnen und Personal Brands, die editorial, strategisch und unverwechselbar sichtbar werden wollen.

Quellen

  1. Cover Story, Podcast von Sarah Bakker: Interview mit Claudia Doden-Nissen, aufgenommen im September 2026. Alle wörtlichen Zitate stammen aus dieser Folge und wurden für die Lesbarkeit leicht geglättet.
  2. Nordwind Solution, Claudia Doden-Nissen: nordwind-solution.de, abgerufen am 4. September 2026.
  3. Suchvolumen Deutschland, erhoben mit Ubersuggest am 4. September 2026: Business Coach Ausbildung 720 pro Monat bei Schwierigkeit 13, Coaching vs Mentoring 320 bei 23, Grundbedürfnisse Mensch 170 bei 22, IHK Business Coach 110 bei 14.
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