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Wie du als Mama aus dem Morgenstress aussteigst und wieder in deine Power kommst

Aktualisiert: vor 6 Tagen


Ich werde so oft gefragt, wie ich es schaffe, mein Business parallel zum Alltag als Mama so gut zu halten – gerade in den Wochen, in denen ich unter der Woche alleine verantwortlich bin, weil mein Mann beruflich woanders arbeitet. Und die Wahrheit ist: Es gibt einen ganz großen Grund dafür. Dieser Grund ist nicht mehr Disziplin. Nicht bessere Planung. Nicht noch eine Routine. Es ist die Art, wie ich in meinen Morgen gehe. Denn der Morgen ist nicht der Anfang deines Tages. Er ist der Anfang deines Zustands. Und dein Zustand entscheidet darüber, was du kreierst.


Warum so viele Mütter schon morgens mit einem Bein im Stress stehen

Ich habe es heute Morgen wieder extrem erlebt. Auf dem Weg zum Kindergarten – eine Strecke, die so alltäglich ist, dass man sie gar nicht mehr bemerkt – ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen, wie viel kollektive Unzufriedenheit und wie viel Stresslevel in unserer Gesellschaft bereits am frühen Morgen spürbar ist. Menschen starten gehetzt. Sie sind schon im Druck, bevor sie überhaupt auf dem Fahrrad sitzen oder ins Auto steigen. Und das Verrückte ist: Man sieht es nicht nur. Man fühlt es. In jeder Bewegung, in jeder Begegnung, in jeder Faser.


Drei kleine Situationen, die alles erzählen:

Heute wurde ich zur Seite geklingelt, obwohl genug Platz gewesen wäre. Einfach ein Sturm von Ungeduld. Kurz danach motzten sich zwei Menschen vor mir an – mit einer Lautstärke und Aggression, die in keinem Verhältnis stand. Und dann stand ich an einer Ampel und sah in Gesichter, die Bände gesprochen haben: Müdigkeit, Erschöpfung, Augenringe, Leere. Ich war wirklich schockiert, weil es so deutlich war. Und genau das ist der Punkt: Viele merken gar nicht mehr, wie sehr sie längst in einem Zustand leben, der nicht gesund ist.


Hustle beginnt nicht am Schreibtisch – er beginnt beim Aufwachen

Ich möchte in dieser Folge nicht darüber sprechen, was du morgens machst. Es geht nicht darum, ob du Zitronenwasser trinkst oder meditierst. Es geht darum, wie du innerlich in den Tag startest. Denn wenn du schon gehetzt dein Kind abgibst, um dann direkt weiterzukommen, um sofort wieder am Hustle zu sein, dann wirkt sich das auf alles aus. Auf dein Nervensystem. Auf deine Kreativität. Auf deine Präsenz. Und letztlich auch auf deinen Erfolg. Nicht, weil du nicht gut genug bist. Sondern weil du aus Druck heraus nicht magnetisch wirst.


Das Leben mit Kindern ist nicht immer easy. Wir werden immer Herausforderungen haben. Ein krankes Kind. Geänderte Pläne. Chaos. Und trotzdem ist die entscheidende Frage nicht, ob diese Dinge passieren. Die Frage ist: Wie gehst du damit um? Du darfst das Gefühl einmal durch deinen Körper durchfließen lassen. Nervig, ja. Anstrengend, ja. Aber dann kommt der Moment, in dem du bewusst entscheidest, nicht in diesem Gefühl zu bleiben. Nicht Opfer deiner Emotionen zu werden. Sondern Führung zu übernehmen – innerlich.


Langsamer werden ist manchmal die eigentliche Abkürzung

Ich kenne das auch von früher. Ich habe mich selbst aufgeregt, wenn jemand langsam vor mir gefahren ist und ich nicht überholen konnte. Ich war in Rage. Ich habe geklingelt. Turns out: Ich bin dadurch nicht glücklicher geworden. Heute ist es anders. Heute nehme ich solche Momente als Einladung, langsamer zu werden. Dankbar zu sein, dass mich jemand ausbremst. Denn oft ist es nicht die Welt, die uns stresst. Es ist der innere Antreiber, der permanent nach vorne pushen will.


Du kannst vieles beeinflussen. Deine Strategien. Dein Content. Dein Angebot. Aber du kannst nicht kontrollieren, wie du wahrgenommen wirst. Aura spürt man. Menschen spüren, ob du Dinge wirklich verkörperst oder ob du im Dauerdruck bist. Und genau deshalb ist dieser Morgen-Zustand so entscheidend. Du wirst nicht magnetisch für Premium Kunden, wenn du innerlich gehetzt bist. Du wirst es, wenn du ruhig bist. Wenn du bei dir bist. Wenn du führst – statt zu rennen.


Diese Folge ist eine Einladung, morgens wieder bei dir anzukommen

Ich wollte diese Folge aufnehmen, weil dieser Alltag so viel zeigt. Der Morgen ist der Moment, in dem du die Richtung setzt. Nicht durch To-dos. Sondern durch Präsenz. Durch Entschleunigung. Durch Beobachtung. Und durch die Entscheidung, dich nicht vom Außen hetzen zu lassen. Je mehr du wahrnimmst, wie viele Menschen um dich herum längst im Stress gefangen sind, desto mehr erkennst du, wie wertvoll es ist, einen anderen Weg zu gehen.


Hör dir die vollständige Podcastfolge an

Diese Episode ist kurz, aber sie ist tief. Sie ist deine Erinnerung daran, dass dein Erfolg nicht im Tempo liegt und dass dein Morgen nicht der Anfang des Hustles sein muss, sondern der Anfang deiner inneren Führung.



Dein nächster Schritt: buche jetzt deinen unverbindlichen Kennenlerncall für dein 1:1 mit mir hier.


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