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Modern Mom Business: Warum ich jahrelang so getan habe, als wäre ich noch die Frau von vor meinem Kind


Es ist krass, das auszusprechen, aber genau das war mein größter blinder Fleck: Ich habe jahrelang so getan, als wäre ich noch die Sarah, die ich war, bevor ich Mama geworden bin. Nicht, weil ich meine Mutterschaft nicht geliebt hätte. Sondern weil ich mir etwas beweisen wollte. Ich wollte beweisen, dass ich mein Business groß machen kann – trotz Kind. Dass Mutterschaft mich nicht „stoppt“. Dass ich weiterhin funktioniere. Dass ich weiterhin dieselbe Unternehmerin bin. Und rückblickend sehe ich, wie sehr ich mich dabei selbst verloren habe, weil ich nicht wirklich zu meiner neuen Identität gestanden habe.


Der innere Antreiber der Millennials: Beeil dich, mach schnell, mach mehr

Wir Millennials sind mit Glaubenssätzen groß geworden, die tief sitzen. Von nichts kommt nichts. Nur wer hart arbeitet, wird erfolgreich. Und genau dieser innere Antreiber – beeil dich, mach schnell, mach viele Dinge gleichzeitig – hat mich jahrelang kaum losgelassen. Ich habe geglaubt, Schnelligkeit sei ein Erfolgsfaktor. Präsenz sei Pflicht. Dauer-Verfügbarkeit sei Professionalität. Und je mehr ich mich in den letzten Monaten bewusst dagegen entschieden habe, desto mehr Antworten sind plötzlich aufgetaucht. Antworten, die mir jahrelang gefehlt haben, weil ich so sehr im Tun war.


Wenn ich heute zurückblicke auf das erste Babyjahr, sehe ich so viele Momente, die gleichzeitig so normal und so schmerzhaft waren. Auf dem Spielplatz sitzen, das Kind anschaukeln – und parallel E-Mails beantworten. Sprachnachrichten schicken. Instagram checken. Immer mit einem Teil des Kopfes woanders. Nicht wirklich da. Und unsere Kinder spüren das. Sie spüren, ob wir anwesend sind oder ob wir innerlich noch im Business hängen. Ich habe mich damals ständig zerrissen gefühlt, weil ich dachte, ich müsste überall gleichzeitig funktionieren. Und genau das hat Qualität gekostet. Nicht nur im Business, sondern im Leben.


Nicht präsent im Moment: Das, was niemand laut sagt

Erfolg - ja. Aber zu welchem Preis? Ja, mein Business hat funktioniert. Ich habe mir bewiesen, dass es geht. Ich habe weiter skaliert. Ich war erfolgreich. Ich habe ein Multi-Six-Figure-Unternehmen aufgebaut. Aber die ehrliche Frage ist: Zu welchem Preis? Warum hat es sich trotzdem oft schwer angefühlt? Warum hatte ich so oft das Gefühl, gegen mein eigenes Leben zu arbeiten? Heute verstehe ich: Ich habe nicht mein Business geführt – ich habe mich von meinen Mustern führen lassen. Und manchmal ist das größte Wachstum nicht das nächste Level im Außen, sondern das Heimkommen im Inneren.



Wenn dein Business zum Käfig wird, ist es Zeit, dich zurückzuholen

Letzten Sommer kam der Moment, in dem ich radikal hinschauen musste. Die Betreuung war nicht mehr gewährleistet. Mein Leben hat mir gezeigt: So geht es nicht weiter. Und plötzlich wurde sichtbar, dass ich permanent gegen mein eigenes Leben gearbeitet habe. Dass das Business an erster Stelle stand – und mein Leben hinten runtergefallen ist. Ich habe schweren Herzens losgelassen. Ich bin von 40 Hochzeiten auf vier runter. Ich habe mich komplett umstrukturiert. Nicht, weil ich es nicht mehr konnte. Sondern weil ich nicht mehr wollte, dass Erfolg sich wie Verlust anfühlt.


Als ich mein Leben zurückgeholt habe, kam nicht nur Erleichterung. Es kam auch ein Preis. Reichweiten-Abbruch. Menschen, die enttäuscht waren. Verlustängste, die andere auf mich projiziert haben. Entscheidungen, die Umsatz gekostet haben. Und trotzdem habe ich gehalten. Weil Leadership genau das ist: Nicht das perfekte Instagram-Leben. Sondern die Fähigkeit, bei dir zu bleiben, wenn es unbequem wird. Mut wird immer belohnt – aber Mut ist nie bequem.


Der größte Breakthrough: Ich werde Mama nicht mehr vom Business trennen

Und dann kam die wichtigste Erkenntnis überhaupt: Ich werde mein Mama-Sein nicht länger aus meinem Business raushalten. Ich werde es ins Zentrum stellen. Weil genau dort liegt meine größte Wahrheit. Ich kann dir zeigen, wie du skalierst – ohne Hustle. Wie du führst – ohne dich zu verlieren. Wie du dein Business so baust, dass es im Einklang mit deinem Leben steht, mit deinem Nervensystem, mit deiner Identität als Mutter und Unternehmerin.


Denn du darfst dich neu finden. Du darfst dein Leben neu sortieren. Du darfst dein Business neu betrachten. Nicht oberflächlich. Nicht mit leeren Strategien. Sondern mit Fundament.


Modern Mom Business ist das neue Premium-Modell

Ich bin jetzt im neunten Jahr Unternehmertum. Ich weiß, wovon ich spreche. Und mein Fokus ist klar: Mütter, die bereits ein Unternehmen führen. Die Mama werden und sich neu definieren dürfen. Die nicht bei Null anfangen, sondern die zurück zu sich wollen. Die fünfstellige Monatsumsätze nicht durch Hustle wollen, sondern durch Klarheit, Substanz und innere Ruhe.


Business darf Arbeit sein. Aber nicht 24/7 Aktivität. Daran gehst du kaputt. Und das möchten wir nicht.


Hör dir die vollständige Podcastfolge an

Diese Folge ist eine der persönlichsten, die ich je aufgenommen habe. Keine Mom-Hacks. Keine Tipps. Sondern Wahrheit. Identität. Führung. Der Weg zurück zu dir selbst.

Wenn du dich in einem dieser Punkte wiedererkennst, dann hör unbedingt rein.


Hör die die ganze Folge hier an.



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